Training

Was wir trainieren:
Erst mal ist zu sagen, dass wir keinen Schaukampf mit fest einstudierten Choreografien betreiben, sondern Freikampf.

Reenactment Combat Fighting oder auch kurz RCF genannt
ist vor ca. 20 Jahren entstanden und entwickelt sich seit dem, mal in die eine mal in die andere Richtung weiter.
Sinn und Zweck von RCF ist es Einzel- aber auch Gruppengefechte von mehren hundert Teilnehmern sicher darstellen und durchführen zu können.
Besonders am Herzen liegt uns hier technisch sauberes Kämpfen und der damit verbundene Sicherheitsgedanke.
Es kommen verschiedenste Waffen zum Einsatz vom Schwert, über Axt und Speer bis zu Fernwaffen.

Regeln und Sicherheit
Im einzelnen auf die Regeln und Sicherheitsaspekte aller Spielarten des freien Kampfes mit denen wir uns beschäftigen einzugehen würde den Rahmen hier sprengen, da diese schon sehr variieren.
Wie schon weiter oben erwähnt, legen wir großen Wert auf sicheres und technisch sauberes Kämpfen.
Darunter verstehen wir, dass ein Schlag nur so hart wie nötig und nicht wie möglich ins Ziel gebracht wird.
Das man im RCF nicht regeloptimiert kämpft, also kein „TippiTappiFechten“, kein Decken von Trefferzonen mit Nichttrefferzonen usw.
Und dass man auch ehrlich seine Treffer akzeptiert und diese nicht einfach ignoriert, weil man ein gravierendes Problem mit seinem Ego hat.

Schutzausrüstung
Für das Training muss die Ausrüstung weder authentisch noch mittelalterlich sein, sie muss nur eins: schützen.
Als absolute Mindestausstattung um am Training teilzunehmen, gelten bei uns Helm und Handschuhe.
Als empfehlenswert gelten Protektoren für Knie, Schienbeine, Ellenbogen und Unterarme.
Optional kommen Oberschenkel- und Torsoschutz hinzu.

Waffenauswahl
Die klassische Kombination Schwert und Schild beherrscht jeder von uns, hinzu kommen je nach Neigung des Einzelnen in verschiedenen Kombinationen Einhandaxt, Sachse in verschiedenen Längen, Langaxt und Speer.

Gruppenkampf
ist ein weiterer Bestandteil beim RCF-Training und wird von uns, sollten genügend Teilnehmer anwesend, auch intensiv trainiert.
Wer darf an unserem Training teilnehmen?
Prinzipiell ist uns jeder unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität willkommen.
Jeder sollte jedoch ernsthaftes Interesse mitbringen.

Auf die eigene und genauso auf die Sicherheit der Anderen achten.

Er sollte sozial kompatibel sein.

Das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben.
Oder einen Erziehungsberechtigten zum Probetraining mitbringen.

Was wir bieten können:
Eine lockere und entspannte Atmosphäre beim Training.
Spaß! (Den haben wir bei dem was wir machen.)
Durchaus fundiertes Wissen und Können und die Bereitschaft dieses auch weiter zu geben.

Um was wir bitten:
Wir können und wollen Anfängern keine Rundum-Servicebetreuung bieten, bei dem wir permanent darauf achten müssen, was er oder sie macht.
Eigenverantwortung und Initiative muss ein jeder selber mitbringen! Dies ist etwas, was wir niemandem abnehmen können.

Wie viele Trainer sind anwesend?
Die Antwort ist erst einmal verwirrend! Keiner von uns hat die Pflicht, immer verfügbar zu sein! Jeder anwesende Kämpfer unterrichtet die weniger fortgeschrittenen Trainingsteilnehmer und wird im gleichen Maße von denen unterichtet die fortgeschrittener sind als er selbst.
Auch ob der oder die Betreffende denn nun Mitglied bei Schildwall, in einer anderen Gruppe aktiv oder freischaffend ist, spielt keine Rolle.

Was kostet die Trainingsteilnahme ?
Wir sind keine professionellen Berufstrainer. Wir betreiben das Kämpfen als Hobby und daher ist das Training an sich kostenlos, legendlich die Hallenmiete wird anteilig auf die Kämpfer umgeschlagen, die regelmäßig zum Training erscheinen.

Kleingedrucktes
Da wir kein eingetragener Verein oder so sind, erfolgt die Teilnahme auf eigene Gefahr.
Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Kontakt Berlin:
Micha@schildwall.de
Askger@schildwall.de
Hunold@schildwall.de

Kontakt Bielefeld:
Björkhild@schildwall.de

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